Drucken und Buchbinden – Workshop für Töchter und Mütter

Zeit zu zweit für ein gemeinsames Projekt: an diesem Wochenende könnt ihr zusammen ein Fotoalbum gestalten! Am Samstag experimentieren wir mit verschiedenen Formen, Mustern und Ornamenten und stellen eigene Stempel her. Dann packen wir die Farben aus und legen los mit dem Drucken eigener Bezugspapiere. Die werden am Sonntag dann zu einem individuellen Fotoalbum verarbeitet, bei dem ihr gemeinsam Schritt für Schritt erfahrt, wie ein Buch mit japanischer Bindung aufgebaut ist.
Sa, 16.3.2019, 11-16 Uhr und So, 17.3.2019, 10-16 Uhr, für Mädchen* ab 10 Jahre und ihre Mütter, Tanten oder Omas mit Kristina Hilles (Buchbinderin), Kosten inklusive Materialkosten pro Mutter/Tochter-Team 30 €, Familien mit Bonuskarte bezahlen 5 €, Anmeldung gerne telefonisch oder per Mail.

 

Faschingsferienprogramm

Es gibt noch freie Plätze bei unserem Ferienprogramm in den Faschingsferien! Mitmachen können Mädchen ab 12 Jahren.

Vom 5.-8. März 2019 findet der Ferienworkshop „Girl Power: starke Vorbilder!“ im Rahmen des Projekts „Mädchen*Wege““statt. Los geht’s am Dienstag, den 5.3. im Mädchen*treff von 10-16 Uhr. Für Mittagessen und Getränke ist gesorgt.

Gemeinsam gestalten wir Plakate über unsere weiblichen Vorbilder aus aller Welt. Dafür lassen wir uns von Bildern & Filmen inspirieren und recherchieren online, um mehr über die Frauen und ihr Leben zu erfahren. Die fertigen Plakate stellen wir an unserem Stand beim Holzmarktspektakel am Freitag, den 8.3. aus. Dort werden wir Besucher*innen nach ihren Vorbildern befragen und ihre Antworten in Bild und Ton festhalten.

Info_Anmeldung_Girl-Power_Workshop_2019 

 

Schach für Mädchen*

Wann?
jeden Mittwoch
von 16:30 bis 18:00 Uhr
Für wen?
Für alle Mädchen*! Für Anfängerinnen bis Profis von 7 bis 99 Jahren
Was machen wir?
Wir lernen mit modernen Lernmethoden Schach zu spielen und spielen in gemütlicher Runde.
Trainerin ist Hannah Rösler, Württembergische Meisterin U18 2016. Das Schachtraining ist eine Kooperation mit dem Schachklub Bebenhausen 1992 e.V.

Zu den Reaktionen auf unseren offenen Brief vom 13.12.18

Zunächst einmal vielen Dank für die öffentlichen Antwortbriefe, die wir von Oberbürgermeister Boris Palmer und der Geschäftsstelle von Terre des Femmes  als Reaktion auf unseren offenen Brief vom 13.12. erhalten haben. Ebenso möchten wir Danke sagen für die vielen positiven Rückmeldungen, Solidaritätsbekundungen und Diskussionsbeiträge, die uns erreicht haben. Das zeigt, dass wir mit unserer Position nicht alleine stehen.

Es ging und geht uns in erster Linie darum, widerzuspiegeln, was wir und die Mädchen, die mit uns am 25.11. im Rathaus waren – nicht nur als Besucherinnen, sondern als Mitgestalterinnen der Veranstaltung „den Mädchen das Rathaus“ – bei der Themenwahl und Zielrichtung des Grußwortes(!) von Boris Palmer gedacht und empfunden haben. Es geht darum, unsere Perspektive aufzuzeigen, Wirkungsweisen sichtbar zu machen und auch darum gegen den Eindruck zu arbeiten, für politische Statements instrumentalisiert zu werden. Genau das ist nun wieder geschehen: unsere eigentlichen Kritikpunkte an Herrn Palmers Grußwort wurden zum Aufhänger für ein Statement zum Kopftuchverbot. Wir halten daran fest, was wir bereits in unserem offenen Brief formuliert haben: ein Diskurs um das Kopftuch bei Musliminnen kann zielführend nur in sicheren Räumen und von Musliminnen selbst geführt werden und    mehr…

Offener Brief an Oberbürgermeister Boris Palmer

Sehr geehrter Oberbürgermeister Boris Palmer,

am 25.11.18, dem „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, gab es eine Veranstaltung im Tübinger Rathaus. Schwerpunkt des Aktionstags in diesem Jahr war es, die Aufmerksamkeit auf Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Gewalt gegen Mädchen zu lenken. Den Interessen, Ansichten und Lebenswirklichkeiten von Mädchen sollte an diesem Tag das Rathaus gehören. Ein buntes Programm war zusammen mit vielen Beteiligten geplant worden.

Gerne würden wir, die Mitarbeiterinnen und der Vorstand des Mädchen*treff e.V., Ihnen schildern, wie wir uns gefühlt haben, als wir Ihre Rede am 25.11. gehört haben.

Dafür müssen wir zunächst etwas zum Kontext sagen. Wie kam es dazu, dass wir mit einer Gruppe von geflüchteten Mädchen und jungen Frauen im Publikum saßen?   mehr…